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Beiträge

Die Höhe des Beitrages hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem Ihr Familienstand, ihr Beschäftigungsverhältnis oder auch Ihr Alter. Die Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherung werden paritätisch von Ihrem Arbeitgeber mitfinanziert. Das bedeutet, Sie und Ihr Arbeitgeber zahlen jeweils die Hälfte der Beiträge. 

Grundsätzlich besteht der Beitrag zur Krankenversicherung aus dem Allgemeinen Beitragssatz, der für alle Krankenkassen 14,6% beträgt. Hinzu kommt ein individueller Zusatzbeitrag, den die Krankenkasse selber festlegen kann. Derzeit werden in Deutschland zwischen 0 und 2,7% zusätzlich erhoben. Die BKK Diakonie liegt mit einem Zusatzbeitrag von 1,1% genau im Durchschnitt. Nähere Details finden Sie in den entsprechenden Kacheln unten.

In Deutschland sind alle Menschen verpflichtet sich in einer Pflegeversicherung versichern zu lassen. Personen, die unter 23 Jahre alt sind oder bereits Kinder haben,  zahlen 3,05% in die Pflegeversicherung ein. 3,3% werden bei Menschen erhoben, die keine Kinder haben und über 23 Jahre alt sind. 

Als angestellter Arbeitnehmer finanziert Ihr Arbeitgeber die Hälfte des Beitrags von insgesamt 15,7 % Ihres Bruttolohns. Dieser setzt sich aus 14,6% allgemeinem Grundbeitrag und 1,1% individuellem Zusatzbeitrag zusammen. Für Sie bleiben dann 7,85%. 

In die Pflegeversicherung zahlen unter 23-jährige oder Personen mit Kindern 3,05% ihres Bruttolohns ein. Für Menschen ohne Kinder, die älter als 23 Jahre als sind, kommen zusätzlich 0,25% zum Beitrag hinzu. 

Hinweis: Liegt Ihr Bruttoeinkommen über der Beitragsbemessungsgrenze von 4687,50 € im Monat, müssen Sie sich freiwillig gesetzlich versichern. Weitere Informationen finden Sie dazu unter „Freiwillig Versicherte“.

Bei Auszubildenden wird der normale Beitrag, bestehend aus 14,6% allgemeinem Beitragssatz und 1,1% individuellem Zusatzbeitrag, erhoben. Da Ihr Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge finanziert, werden Ihnen vom Bruttolohn nur noch 7,85% abgezogen. 

Hinweis: Verdienen Sie in Ihrer Ausbildung weniger als 325€, trägt Ihr Arbeitgeber den vollen Beitrag. 
Auch in einem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) finanziert der Arbeitgeber den Beitrag komplett. 

Da das Einkommen für Selbstständige zunächst nicht genau feststeht, wird zu Beginn der Versicherung das EInkommen für das nächste Jahr möglichst genau geschätzt. Nach dem ersten Lohnsteuerbescheid werden die Beiträge angepasst und eventuell zu viel gezahlte Beiträge zurückerstattet. 

In der Kranken- und Pflegeversicherung gibt es Mindest- und Maximalbeiträge. Auch bei einem höheren Einkommen werden dadurch nicht immer höhere Beiträge fällig.
In die Krankenversicherung mit Krankengeld werden mindestens 166,68€ eingezahlt, in die Krankenversicherung ohne Krankengeld 160,31 €. Es werden jedoch maximal 735,94€ bzw 707,81€ (mit und ohne Krankengeld) pro Monat eingezahlt. 
Die Beiträge zur Pflegeversicherung liegen zwischen 32,38-142,97€. Mit dem Zuschlag für Menschen, die älter als 23 Jahre sind und keine Kinder haben, werden zwischen 35,04-154,69€ im Monat eingezahlt.

 

Hinweis: Wir beraten Sie gerne, wenn es um Ihre persönlichen Beiträge geht. Rufen Sie uns dazu einfach an!

Die Höhe des Beitrages für Studierende richtet sich nach dem Bafög. Daher ist der Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung zum Wintersemester 2019 erhöht worden. 

Derzeit beträgt der Krankenkassenbeitrag 84,22€. Hinzu kommt die Pflegeversicherung mit 22,69 € für unter 23-jährige oder Studierende mit Kindern oder 24,50 € für Studierende, die älter als 23 Jahre als sind oder noch keine Kinder haben. Insgesamt liegt der Beitrag also bei 106,91 € bzw 108,72 €. 

Hinweis: Wenn Sie das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet und kein Einkommen haben, das über 450 € im Monat beträgt, können Sie weiterhin über Ihre Familie versichert bleiben und zahlen keine eigenen Beiträge ein. 
Studierende, die älter als 30 jahre sind, müssen sich freiwillig versichern. Weitere Informationen erhalten Sie unter „Freiwillig Versicherte“.

In der Krankenversicherung der Rentner (KvdR) gilt der normale Beitragsatz von 15,7 % (14,6 % allgemeiner Beitragssatz und 1,1% individueller Zusatzbeitrag). Die Höhe der Beiträge richtet sich daher nach den Rentenbezügen. Es gibt keinen Mindestbeitrag, nur einen Höchstbeitrag von 684,38€. Die Hälfte der 15,7 % wird von Ihrer Rentenversicherung getragen, wenn Sie eine gesetzliche Rente beziehen. Auch auf Vorzugsbezüge wie Witwenrente, Waisengeld oder Betriebsrenten werden die Beiträge zur Krankenversicherung berechnet. Auf alle Bezüge, die über 159,25€ liegen, gelten die gleichen Beitragssätze, die hier aber von Ihnen alleine getragen werden.

Pflichtversicherte der Pflegeversicherung zahlen 3,05% der Bruttorente, höchstens 142,97 €, ein. Rentner, die keine Kinder haben, leisten einen Beitrag von 3,3%, maximal jedoch 154,69 €. Die Pflegeversicherung wird von Ihnen alleine finanziert.

Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb Sie freiwillig krankenversichert sein können. Zu individuellen Fragen und Beiträgen beraten wir Sie gerne! Rufen Sie uns dazu einfach unter 0521- 329876-120 an.

Arbeitnehmer

Wenn Ihr Jahresbruttoeinkommen über 62.550 € (Versicherungspflichtgrenze) liegt, haben Sie die Wahl, ob Sie sich privat oder gesetzlich versichern lassen. Wählen Sie die gesetzliche Krankenversicherung, werden Sie freiwillig versichert.

 

Studierende

Studierende, die das 30. Lebensjahr vollendet haben, müssen sich freiwillig versichern lassen. Dafür werden Beiträge in Höhe von 15,1 (inkl. Zusatzbeitrag) erhoben, die mindestens bei 160,31 € liegen. Hinzu kommen die Beiträge zur Pflegeversicherung, die bei mindestens 32,38 € (bei Studierenden mit Kindern) bzw 35,04 € (Studierende ohne Kinder) liegen.

 

Beamte

Die Beitragshöhe hängt bei Beamten von den gesamten monatlichen Einnahmen ab. Dazu zählen acuh  Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Einnahmen aus Aktien und Kapitalanlagen oder gesetzlicher Unterhalt. Die Beitragssätze können sich je nach Einkommensart unterscheiden (14% bzw. 14,6%). 

 

Rentner 

Erfüllen Sie die Mindestversicherungszeit in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht, haben Sie keinen Anspruch auf die Pflichtversicherung in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Sie können sich stattdessen freiwillig gesetzlich kranken- und pflegeversichern lassen. Dabei werden Mindesteinkünfte von 1061,67€ berechnet. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt bei 4687,50 € montalichem Bruttoeinkommen. Es werden alle Einküfte (auch aus Vermietung und Verpachtung sowie Kapitalanlagen und Aktien) zur Beitragsberechnung mit zum Teil unterschiedlichen Beitragshöhen herangezogen. 

 

Hinweis: Für individuelle Fragen rund um die freiwillige Krankenversicherung beraten wir Sie unter 0521 439876-120 gerne.