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Brille oder Linse?

Wer an Kopfschmerzen, Migräne, Nackenbeschwerden, Schwindelgefühl und Lichtempfindlichkeit leidet, sollte Kontaktlinsen eher meiden. Dies seien oft Folgen von Augenmuskelkater, ausgelöst durch eine unkorrigierte Winkelsichtigkeit. Und die könne nur mit einer Brille korrigiert werden. Doch vieles spreche auch für Linsen:  Sie sitzt nicht lästig auf der Nase, schränke das Gesichtsfeld nicht ein und beschlagen nicht. Wolfgang Sickenberger, Professor für Augenoptik an der Fachhochschule Jena, zählt auch zwingende Medizinische Gründe auf: „Bei einer irregulären Hornhautverkrümmung hilft einzig die Kontaktlinsen.“ Linsen hätten in vielen Fällen schlicht optische Vorteile, weil der Sehfehler dort behoben wird, wo er entsteht: direkt am Auge, sagt der Professor.

Eine grundsätzliche Entscheidung zwischen Brille und Kontaktlinsen halten die Experten aber gar nicht für erforderlich. Für unterschiedliche Situationen kann mal die eine, mal die andere Sehhilfe sinnvoll sein. Häufig wird für die Arbeit am Computer die Brille aufgesetzt und für den Sport am Abend kommt oftmals die Linse zum Tragen. 

Quelle: life & work (09-10)

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