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Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Viele Patientinnen und Patienten wünschen, in der häuslichen, zumindest aber in gewohnter Umgebung zu sterben. Sie möchten nicht allein gelassen werden und nicht unter Schmerzen leiden müssen. Es ist ein anerkanntes gesellschaftliches Ziel, diesen Wünschen nachzukommen. Den schwer kranken Patientinnen und Patienten soll ein würdiger Lebensraum geschaffen werden und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt werden. Dieses Ziel verfolgt die Palliativmedizin und die Palliativpflege (Palliative Care).

Das Besondere an der speziellen ambulanten Versorgung ist das nicht gewollte Krankenhausaufenthalte durch eine strukturierte und bedarfsgerechte Versorgung von fachübergreifenden Palliativ-Care-Teams vermieden werden können.

Das Palliativ-Care-Team erbringt folgende Leistungen:

– Bestandsaufnahme der Situation
– Beratungsleistung
– Koordination der Versorgung
– Unterstützende Teilversorgung oder vollständige Versorgung der spezialisierten pflegerischen und/oder ärztlichen Palliativversorgung

Die ambulante Palliativversorgung muss vom betreuenden Arzt des Patienten verordnet werden. Zulässig sind auch Verordnungen von Krankenhausärzten, allerdings für längstens sieben Tage. In anderen Fällen gilt diese Begrenzung nicht. Denn das Ziel von SAPV ist es, den Patienten ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in seiner vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Ihr Ansprechpartner Versorgungsmanagement: Theresa Schirp, Tel.: 0521.329876-175,
E-Mail: theresa.schirp@bkk-diakonie.de